ein Newsletter-”Nachschlag”
für Samstag, den 11.04.
“Verehrte Damen und Herren,
herrlich! Der Franzose, der in der Schweiz in der 120er-Zone mit 243 km/h geblitzt wurde, wollte wahrscheinlich nur mal hören, wie es klingt, wenn man zu umgerechnet 46.000,- € Strafe verdonnert wird. Und dass die sich in ihren Notunterkünften vom Erdbeben obdachlos gewordenen Italiener wie im Campingurlaub befinden, wollten die wahrscheinlich von ihrem mitfühlenden Staatsoberhaupt Silvio Berlusconi auch hören! Was einem so alles im Urlaub passieren kann…. also am besten in Hamburg bleiben und am kommenden Samstag zum CreamClub kommen, da braucht man sich auch um die Zusammensetzung der alkoholischen Getränke anderer Urlaubsländer keine Gedanken machen!
Das H1-Team”
und für Mittwoch, den 15.04.
“Weil es im 18. Jahrhundert klare Verhaltensregeln gab, war es in gewisser Hinsicht einfacher einen Partner zu finden. Heute hingegen herrscht ein großes Chaos bei der Partnersuche. Tanzen spielte eine zentrale Rolle in der Gesellschaft des 18. Jahrhunderts, um den richtigen Mann oder die richtige Frau zu finden. Ein Ball bot die Chance, sich aufeinander aufmerksam zu machen, und um den anderen wissen zu lassen, dass er akzeptiert wurde. Wenn man auf einen Ball ging, auf dem getanzt wurde, so geschah dies stets in Gegenwart der Eltern. Man stelle sich selbst mal in dieser Situation vor… die Eltern ständig im Rücken. Es war absolut unmöglich mit dem jenigen privat zu sprechen, in den man verliebt war, es sei denn, man tat es beim Tanzen. Nur während dieser kurzen Zeit bot sich die Möglichkeit zu prüfen, ob die verschiedenen Charaktere überhaupt miteinander harmonierten. Aus diesem Grund war eine Tanzveranstaltung immer ein aufregendes Ereignis für junge Frauen und Männer. Hier durfte auch mit einem Partner von niederem Stand getanzt werden. Jemanden, dem man sich normalerweise nicht nähern, geschweige denn mit ihm reden durfte. Tanzen war auch der einzige körperliche Kontakt, der erlaubt war. Das machte es geradezu elektrisierend. Es war schließlich der erste Hautkontakt. Heutzutage ist es für uns völlig normal, sich die Hand zu reichen oder zur Begrüßung zu Küssen. Wir denken darüber nicht einmal mehr nach. Uns fällt es schwer zu verstehen, wie wichtig solch eine Berührung wäre, wenn der Kontakt nicht ständig bestünde. Wir würden eventuell nicht einmal einen besonderen Moment mit einer solchen Berührung erkennen.
Auch heute dient eine Tanzveranstaltung noch dem Zweck das Miteinander und die Partnersuche zu fördern. Und so können wir gerade in sonnigen Zeiten nicht genug von ihnen bekommen.
Somit lädt das H1-Team auch an diesem Mittwoch wieder zum wöchentlichen Ball.”